Unser Betrieb

Alles dreht sich um die Veeh-Harfe

 

 

Der Betrieb befindet sich heute noch an dem Ort, an dem seinerzeit die Veeh-Harfe von Hermann Veeh entwickelt wurde, in Gülchsheim. Seit 1987 dreht sich auf dem Hof alles um die Veeh-Harfe. Aus dem Bauernhof ist ein Handwerksbetrieb geworden. Hermann Veehs Kinder, Johanna Veeh-Krauß und Martin Veeh leiten den Familienbetrieb, in dem heute 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten. Das Lebenswerk des Vaters wird fortgeführt, denn täglich ist erlebbar, wieviel Freude und Erfüllung die Veeh-Harfe den Menschen beschert.

 

 

 

Die Macher

Martin Veeh ist als Handwerksmeister verantwortlich für die Herstellung der Instrumente.
Johanna Veeh-Krauß ist Sozialpadagogin und als Betriebswirtin (HWK) zuständig für den Vertrieb und die Geschäftsführung.

 

 

Das gesamte Team

„Die Veeh-Harfen-Macher“ – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Werkstatt, im Verlag und im Vertrieb.

 

 

Von links: Peter Lichtenstern, Maya Lößl, Martin Veeh, Melanie Sulzbacher, Barbara Rautenberg, Max Binnen, Nadine Heißwolf, Franziska Eberth, Helmut Bäuerlein, Johanna Ulsamer, Angelika Bruder, Ludwig Schaub, Evi Reißmann, Moritz Klatt, Johanna Veeh-Krauß

Die Veeh-Harfen-Macher“ ist auch der Untertitel eines Filmes von Hartwig Heinze, der allen ein paar Tage bei der Arbeit mit der Kamera über die Schulter geschaut hat und die Entstehungsgeschichte von Anfang an aufmerksam und liebevoll begleitet hat.

 

Firmensitz

Der Firmensitz befindet sich noch heute auf dem Hof von Hermann Veeh in Gülchsheim. Die Veeh-Harfe soll weiterhin dort gebaut werden, wo sie entstanden ist.

In den Jahren 2002/2003 wurde die bestehende Werkstatt im ehemaligen Stall um einen großen, hellen, multifunktionalen Raum für Veranstaltungen, Verkauf und Versand erweitert. 2006 wurde ein Bürobereich geschaffen. Die Scheune dient als Lager und im Sommer als Saal für das Hofkonzert.

Als die Werkstatt insbesondere wegen der Einrichtung einer eigenen Lackiererei zu klein wurde, zog die Produktion im März 2011 in das 2 km entfernte Oellingen um. Alle Instrumente werden heutein Gülchsheim besaitet und gehen von hier aus auf ihre Reise. Viele Harfenfreunde kommen, weil sie sehen wollen, wo die Veeh-Harfe herkommt und natürlich, um sich selbst ihr Instrument auszusuchen.

Hermann Veeh GmbH & Co.KG
Ochsenfurter Strasse 32b
D-97258 Gülchsheim

Telefon: 09335  99 71 952
Telefax: 09335 99 88 28

E-Mail: info@hermann-veeh.de

Ein Klick auf die Skizze
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Ausstellungsraum

Viele Instrumente und ein Hauch von Geschichte

Im Ausstellungsraum in Gülchsheim erwartet Sie eine sehr große Auswahl an Veeh-Harfen und alles Zubehör. Sie finden Veeh-Harfen vom klassischen Einsteigerinstrument bis hin zum außergewöhnlich kostbaren Einzelstück. Alle Instrumente stehen zum Anspielen bereit und unsere Mitarbeiter zeigen Ihnen gerne Alles. Im Raum nebenan werden die Harfen besaitet und für den Versand fertig gemacht. Auch einen Blick in die Scheune, in der im Sommer das Hofkonzert  stattfindet, ist möglich. An manchen Wochenenden dient uns die Verkaufsaustellung als Raum für Veranstaltungen. Auch über den Werdegang der Entwicklung der Veeh-Harfe durch Hermann Veeh können Sie sich hier informieren. In mehreren Vitrinen sind die Prototypen der Veeh-Harfe ausgestellt und beschrieben, welche Schritte nötig waren bis das endgültige Modell entstanden war. Bis ins hohe Alter war Hermann Veeh täglich hier bei seinen Instrumenten und ließ Besucher teilhaben an seinen Gedanken.

 

Die Werkstatt

Vom Stamm zum Klang – ein langer Weg

Viele Schritte sind notwendig, bis aus einem Baum eine Veeh-Harfe wird. Wenn man bedenkt, dass es nahezu 100 Jahre braucht bis ein Baum so stark ist dass er für eine Veeh-Harfe reicht, begegnet man dem Holz mit Ehrfurcht. Nicht jeder Baum ist dazu geeignet ein Musikinstrument zu werden: Langsam gewachsen, kein schlimmes Ereignis darf die Wuchsrichtung des Baumes stören, kein Ast die Jahresringe queren – dann behutsam gefällt und zu Tale gebracht.
Der Stamm wird fachgerecht aufgeschnitten und langsam getrocknet. Im Spiegelbild gefügt, gelangt das Holz schließlich zu uns – vollmassives Tonholz. Wir verwenden fast ausschließlich Europäische Hölzer: Ahorn für Boden und Zargen sowie Fichte für die Decke. Diese Hölzer haben sich im Instrumentenbau bestens bewährt – insbesondere im Geigenbau.

Das Team um Martin Veeh (2. von Links) zeichnet sich aus durch Geschick, Augenmaß und viel Erfahrung.

 

Zu Beginn steht die Auswahl des Holzes. Hier entscheidet sich, welches Modell daraus wird: mit Rosette, mit Mosaikring, lackiert oder geölt und gewachst. Alle Holzteile sollen sich zu einem harmonischen Ganzen fügen. Wenn der Rohling zusammengefügt ist, werden die Kanten gefräst und geschliffen. Die Harfe soll sich gut anfühlen und angenehm in der Hand liegen. Es werden die Löcher gebohrt, bei einem Modell Standard sind das ganze 100 Stück. Jetzt die Oberfläche: Natürlich in geölt und gewachst oder lackiert in seidenmatt oder glänzend.

Egal, welche Oberfläche, es braucht Zeit und viele Zwischenschritte sind erforderlich: Ölen, wachsen, grundieren, lackieren, trocknen, immer wieder schleifen und schließlich polieren. Je edler die Oberfläche, desto aufwendiger und riskanter das Verfahren. Abschließend werden die Wirbel in den Wirbelklotz gepresst und die Instrumente können zum Besaiten gehen. Stegstöckerl und Steg werden angebracht, die Saiten eingefädelt und aufgezogen. Dann wird gestimmt – mehrmals bevor die Harfe in der Verkauf kommt. Jedes Instrument ist nummeriert und wird personalisiert – jede Harfe trägt den Brand: Original Veeh-Harfe.